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Ursula Beckenhusen

Sachkundige Bürgerin, Sozialausschuss,

Beauftragte für Schwelm West

 

Name: Ursula Beckenhusen

Geburtsort: Breslau

Geburtsdatum: 22.08.1955

verheiratet, ein Kind, zwei Katzen (aus dem Tierheim)

Beruf: Industriekauffrau

Seit 1992 führe ich mit meinem Mann die

Friedhofsgärtnerei Horst Beckenhusen

Seit 2001 Mitglied der FDP

Seit 2004 Mitglied des Bürgerausschusses

Seit 2004 Mitglied im kriminalpräventiven Rat der Stadt Schwelm

 

 

Ehrenamtliche Tätigkeiten:

Seit 01.01.2009 Schöffin für das Amtsgericht Schwelm

 

- förd. Mitglied der Elterninitiative Kinderkrebsklinik Düsseldorf e.V.

- förd. Mitglied von amnesty international

- förd. Mitglied Ärzte ohne Grenzen

- förd. Mitglied Oro Verde – die Tropenwaldstiftung

- förd. Mitglied terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not

- förd. Mitglied WWF (World Wildlife Foundation)

- ford. Mitglied Wuppertaler Zoo (Tierpatin)

- förd. Mitglied TASSO – Tiere in Not

 

Hobbys: Irisher Stepptanz, Bergsteigen, Tiere

 

Literatur: Biographien, Industrie- und Handelskammergesetz

(hier kämpfe ich seit ca. 10 Jahren gegen

die, durch die IHK auferlegte, Zwangs-

mitgliedschaft der Blumenbranche)

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„mit einer bürgernahen Verwaltung und gesundem Menschenverstand sollten Probleme effektiv vor Ort gelöst werden“.

Schwelm braucht eine bürgernahe Verwaltung: Zum Mitgestalten, zum Mitreden, für Beschwerden. Die Aussage „geht nicht“ – gibt`s nicht.

Dies ist wiederum mein Thema zur kommenden Kommunalwahl.

Ich bin der Meinung, nicht illusorische Versprechungen zu publizieren, nur um ein gutes Wahlergebnis zu erzielen. Sicherlich ist dies der Wunsch jeder Partei, jedoch sollten diese Versprechungen auch realisierbar sein. Wir brauchen Vertrauen und Verlässlichkeit.

Wie steht es z.B. um die Sicherheit der Bürger in Schwelm?

Nach der letzten Kommunalwahl im Jahr 2004 wurde seitens der Stadtverwaltung ein kriminalpräventiver Rat gegründet, in dem u.a. auch ich Mitglied bin. Dieser Rat besteht aus Mitarbeitern der Polizei, Richter, Bürgermeister und Mitgliedern der einzelnen Fraktionen. In der gesamten Legislaturperiode ist dieser Rat lediglich einmal zusammengetroffen. Dies ist mehr als beschämend und sehr bedauerlich. Auch nach Erinnerungen bei der Stadtverwaltung meinerseits hat sich bis zum heutigen Tage in dieser Angelegenheit nichts getan. In der ersten und einzigen Sitzung wurde u.a. darüber diskutiert, z.B. eine Aktion „aufmerksamer Nachbar“ ins Leben zu rufen. Diese Aktion sollte den in unserer Stadt Überhand nehmenden Einbrüchen vorbeugen helfen und informativ wirken.

Auch das Drogen- u. Alkoholproblem, insbesondere an unseren Schulen, sollte in die Prävention mit aufgenommen werden.

Was die Sicherheit unserer Kinder betrifft, plädiere ich, auch aufgrund der aktuellen Fälle, für eine Aktion „aufmerksamer Bürger“. Z.B. Aufklärung darüber, wie wichtige Notsignale von Kindern erkannt und aufgenommen werden können, um entsprechend zu handeln. Sehen und handeln, wenn Kinder (und nicht nur Kinder) in Bedrängnis geraten, wird für Menschen scheinbar immer schwieriger. Ebenso sollte die häusliche Gewalt nicht außer acht gelassen werden. Hier müssen wir das Hilfspotential in der Gesellschaft verbessern.

Es besteht unbedingt Handlungsbedarf, und ich werde mich dafür einsetzen, daß der  kriminalpräventive Rat wieder ins Leben gerufen wird.

Nun noch ein Wort zum Slogan „unsere Innenstadt muß attraktiver werden“.

Unsere Innenstadt ist nicht unattraktiv. Und wir benötigen auch keine großen Handelsketten, um sie attraktiver zu gestalten. Im Gegenteil, hiermit schaden wir doch wieder ausschließlich dem hiesigen Einzelhandel. Auch sinnlose und teure Gutachten  sind überflüssig.

Ich bin der Meinung, daß zur positiven Änderung der Innenstadtsituation in erster Linie alle Verpächter und Vermieter von Ladenlokalen gefordert sind, um einmal die Höhe der Mieten zu überdenken. Viele kleine, attraktive Läden scheitern einfach an der zu hohen bzw. nicht angemessenen Pacht. Dies ist auch ein Grund, weshalb sich Banken, Versicherungen und Handelsketten aneinander reihen. Sicherlich ist es auch verständlich, daß jeder Eigentümer das Höchstmaß an Miete bzw. Pacht erhalten möchte. Aber sicherlich ist doch jeder Verpächter bzw. Vermieter darauf bedacht, langfristig sein Ladenlokal vermieten zu können. Ein ewiger Wechsel ist sicherlich nicht angenehm und leerstehende Ladenlokale sind für ein attraktives Stadtbild nicht unbedingt förderlich.

Auch wir als Bürger liegen in der Verantwortung und sind für den Erhalt unseres Einzelhandels gefragt. Wir müssen ihm eine entsprechende Chance dadurch geben, in dem wir unseren Bedarf an Produkten hier in Schwelm abdecken. Vor allen Dingen hat die Inanspruchnahme des örtlichen Fachhandels den Vorteil, daß es weniger Probleme bei Reparaturen und Reklamationen gibt, alles ist vor Ort.

Wir sollten uns darüber im klaren sein, daß die großen Handelsketten, die alles ach soPreiswert vermarkten, ihre Produkte größtenteils im Ausland produzieren lassen. Von diesen Machenschaften profitiert bei uns kein Arbeitsplatz.

Eine Senkung der Gewerbesteuer ist sicherlich ebenfalls notwendig und sinnvoll und hilfreich für den Handel.

Der Kreisverkehr am Ochsenkamp muß als Schwelmer Eingangstor verschönert werden.

Ein weiterer Ausbau der Ehrenberger Straße kann nur durch umfassende Information und Abstimmung mit den Anwohnern in Betracht kommen.

Mein Schlusswort möchte ich der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Rat der Stadt Schwelm widmen. Ich habe hier den Eindruck, daß es sich bei Entscheidungen zu oft um reines Machtgerangel handelt, statt objektiv zum Wohle des Bürgers zu entscheiden. Es bestehen enorme Kommunikationsdefizite. Kommen sinnvolle, gute und umsetzbare Vorschläge nicht aus den eigenen Reihen, so werden diese mit einem Veto belegt. Hierbei haben natürlich die kleinen Fraktionen, mit begrenztem Stimmanteil, dann das Nachsehen. Vernünftig kooperiert wird selten.

Mit zunehmender Gleichgültigkeit und Verrohung unserer Gesellschaft, sollte man doch in gewissen Positionen, was das „loyale Miteinander“ betrifft, mit gutem Beispiel vorangehen. Ich möchte noch erwähnen, daß man unserer bisherigen Verwaltung nicht ausschließliches Fehlverhalten vorwerfen sollte. Man muß es erst besser machen.

Deshalb, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, geben Sie uns, d.h. der FDP Schwelm, Ihre Stimme, damit wir die Chance bekommen, unsere Bemühungen und Leistungen unter Beweis zu stellen bzw. unser Wahlprogramm in die Stadtpolitik mit einbringen zu können.

Ihre

Ursula Beckenhusen



FDP Schwelm