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Pressemitteilung „Langes Abwarten unverantwortlich“

Langes Abwarten unverantwortlich

Auf Nachfrage der FDP-Fraktion teilte jetzt die Verwaltung im Liegenschaftauschuss mit, dass ein Gutachten vergeben werde zur Bestandsanalyse des Kesselhauses. Es soll dann auf dieser Grundlage eine Planung durchgeführt werden. Konkrete Planungen oder ein Zeitplan könnten derzeit nicht vorgelegt werden. Dieses Gutachten werde erst im Herbst erwartet.

Die FDP Fraktion kritisiert dieses lange Abwarten. Zwei Jahre sei seit dem Kauf nichts geschehen. Dieses Gutachten hätte schon eingeholt werden müssen, bevor das Grundstück für 5,5 Millionen gekauft wurde. Schon dies sei gegenüber dem Schwelmer Steuerzahler nicht zu verantworten gewesen. Dann eine solche Immobilie zwei Jahre ohne Planungen brach liegen zu lassen, ist ein erhebliches Versäumnis der Verwaltung und der Ratsmehrheit der Groko in Schwelm, so die FDP. Es sei unnötig weitere Zeit verschenkt worden. Die FDP verweist hierzu auf ihre zahlreichen Nutzungsvorschläge für das Kesselhaus, wie Kultureinrichtungen, Gastronomie oder die Einrichtung einer Markthalle.

Das gleiche Risiko solle bei der Engelbertschule vermieden werden. Auch hierzu regt die FDP-Fraktion an, schon rechtzeitig vor einem Umzug mögliche kommunale Einrichtungen in der Engelbergschule zu planen.  Dies ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch ein klimapolititisches Gebot. Nichts ist klimapolitisch sinnvoller, als vorhandene Bausubstanz zu nutzen z.B. für ein Archiv, ein Kulturhaus oder andere kommunale Einrichtungen.